Konvektion vs. Konduktion – Unterschiedliche Heizmethoden bei Kräuterverdampfern

Bevor du die verschiedenen Features von Vaporizern vergleichst, solltest du dich vor dem Kauf eines Verdampfers entscheiden, welche Heizmethode die richtige für dich ist. Konvektion oder der Konduktion – du hast die Wahl. Doch was ist überhaupt der Unterschied? Wir erklären dir beide Verdampfmethoden, die jeweiligen Vor- und Nachteile und worauf du noch bei dem Kauf eines Kräuterverdampfers achten solltest.

Kräuterverdampfer oder auch sogenannte Vaporizer (kurz: Vapes) funktionieren alle nach dem gleichen Prinzip: Durch eine konstante Wärmezufuhr werden die verschiedenen organischen Inhaltsstoffe von Kräutern aus dem Pflanzenmaterial aktiviert und gelöst, ohne dieses dabei zu verbrennen. Das ist nicht nur besonders schadstoffarm, sondern auch unauffällig und sehr geruchsarm.

Die beiden ähnlichen Heizmethoden eines Vaporizers – Konduktion und Konvektion – hören sich ähnlich an, wirken sich aber sehr unterschiedlich auf die Dichte, Intensität und das Aroma des Dampfes aus.

Dampfen mittels Konduktion

Die Konduktion beschreibt die direkte Heizmethode. Das bedeutet, dass das Kräutermaterial Kontakt zum Heizelement, also der Heizkammer, hat. Die Kammer erreicht schnell die eingestellte Temperatur und erhitzt so auch sofort das Kräutermaterial. Die Wärmekonduktion führt zu einem schweren, dichten Dampf.
Möchte man bei einem Konduktionsverdampfer eine einigermaßen gleichmäßige Verdampfung des Materials, muss man dieses mehrmals wenden, da nicht das gesamte Kräutermaterial Kontakt zur Heizkammer hat.
Hat man einmal eine Session begonnen, ist ein vorzeitiger Abbruch ohne die Kräuter zu verwerfen, in der Regel nicht möglich.

Vorteile & Nachteile von Konduktion

Vorteile

Dichter, voller Dampf

Schnelle und direkte Erhitzung des Materials

Günstig in der Anschaffung

Manchmal kleiner und / oder leichter

Nachteile

Dampf kann sehr heiß & herb sein

Verbrennungsgefahr durch direkten Kontakt

Weniger effizient, da keine gleichmäßige Erhitzung möglich, dazu müssen die Kräuter gewendet werden

Benötigt viel Kräuter-Material
Temperatur schwieriger zu regulieren

Session kann nicht unterbrochen und später fortgesetzt werden

Und was ist dann Konvektion?

Bei der Konvektionsheiztechnik werden die eingesetzten Kräuter indirekt erhitzt. Im Klartext heißt das, dass sich das eigentliche Heizelement separat und unterhalb der Kräuterkammer befindet und nicht das Kräutermaterial, sondern die Luft erhitzt, die beim Zug durch die Kammer strömt. Die heiße Luft löst die Aromen und Wirkstoffe aus deinen Kräutern und erzeugt eine sanfte Verdampfung dieser Extrakte.
Der vollständig isolierte Luftweg der Wärmekonvektion sorgt für eine gleichmäßige und schonende Erhitzung der Kräuter und produziert einen reineren, aber nicht ganz so dichten Dampf wie bei der Konduktionsmethode. Da den Kräutern die Wirkstoffe durch das Ziehen heißer Luft nach und nach entzogen werden und diese nicht verbrennen, kannst du deine Session jederzeit unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen. So wird bei Konvektionsverdampfer nichts verschwendet.

Vorteile & Nachteile von Konvektion

Vorteile

Separate Kräuterkammer für eine sanfte Erhitzung

Keine Zerstörung der Inhaltsstoffe durch Verbrennen

Gleichmäßige & optimale Verdampfung

Exakte Temperaturwahl

Intensiver Geschmack

Gleichmäßige Erwärmung & so besonders effizient in Hinblick auf Kräuterverbrauch

Kräuter können über mehrere Sessions verteilt gedampft werden

Nachteile

Teurer in der Anschaffung

Die Erhitzung der Kräuterkammer dauert ein paar Sekunden länger

Konvektion oder Konduktion – was ist nun besser?

Welche ist nun die ideale Methode? Schaut man sich die Liste der Vorteile und Nachteile a, punktet der Konvektionsverdampfer in den meisten Fällen. Allerdings solltest du dich nicht nur blind nach den Vor- und Nachteilen der unterschiedlichen Verdampfungsmethoden richten. Uns ist es nicht möglich zu sagen welche von beiden die für dich bessere Methode ist, da es bei der Eintscheidung ganz allein auf deine individuellen Bedürfnisse und Vorlieben ankommt. Falls du Freunde oder Bekannte hast, die bereits vapen, dann probiere am besten beide Geräte aus bevor du dich entscheidest.

Worauf solltest du beim Kauf eines Vaporizers noch zu achten?

Zubehör für Kräuter, Öle & Wachse

Idealerweise kannst du deinen Verdampfers mithilfe verschiedener Kapseln für die Heizkammer verschiedene Stoffe vapen. So kannst du flexibel entscheiden, ob du trockenes Material verdampfen möchtest oder Wachs und Öl.

Abnehmbares Mundstück

Egal, welche Kräuter oder Wachse du verdampfts, nach einiger Zeit setzen sich unschöne Ablagerungen am Mundstück ab. Achte deswegen unbedingt darauf, dass du das Mundstück abnehmen und reinigen kannst. Ein Glasmundstück ist besonders hygienisch. Wenn auch dich sichtbare hässliche Rückstände stören, schau dir auf jeden Fall unsere Mundstücke aus schwarzem Glas an. Die haben nicht nur Stil, sondern lassen dein Gerät auch nach ein paar Sessions noch top aussehen, bis du ein paar Minuten Zeit für die Reinigung findest.

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