Wenn du dich entscheidest, deinen ersten (oder zweiten oder fünften) Vaporizer anzuschaffen, wirst du schnell feststellen, dass mittlerweile eine Vielzahl von Marken und Modellen auf dem Markt sind. Doch welches Gerät ist das richtige für dich? Wir möchten dir in diesem Artikel einen Leitfaden geben, der erklärt was es beim Kauf zu beachten gibt.

Vaporizer, auch Vapes oder (Kräuter-)Verdampfer genannt, unterscheiden sich nicht nur im Design, Preis und Qualität, sondern auch in ihrer Funktionalität. Deswegen ist es wichtig, sich vor dem Kauf über die wichtigsten Merkmale zu informieren.

Was macht ein Vaporizer?

Vapes funktionieren im Prinzip alle gleich: Durch eine konstante Wärmezufuhr werden die verschiedenen organischen Inhaltsstoffe von Kräutern (oder Wachsen / Ölen) aus dem Pflanzenmaterial aktiviert und gelöst, ohne dieses dabei zu verbrennen. Das ist sehr schadstoff- und geruchsarm und dezent.

Konvektion oder Konduktion – was ist der Unterschied und welche Heizmethode ist besser?

Ein Verdampfer kann sich durch zwei Heizmethoden unterscheiden: Konduktion und Konvektion. Bei Konduktionsverdampfern wird die Heizkammer erhitzt, die direkten Kontakt mit deinem Kräutermaterial hat. Bei der Konvektionsheiztechnik erhitzt ein Element unter der Heizkammer die angezogene Luft und extrahiert Wirkstoffe des Pflanzenmaterials beim Durchströmen der Kammer. Die beiden Methoden unterscheiden sich bezüglich der Dampfdichte, -intensität und Aroma. Welche Heizmethode ist besser für einen Verdampfer geeignet? Das kommt auf deine Vorlieben an. In unserem Artikel „Konvektion vs. Konduktion“ haben wir die beiden Heiztechniken im Detail erklärt und deren Vor- und Nachteile der beiden Heizmethoden für dich gegenübergestellt,

Der ZEN Stilus Vaporizer Pro

Unsere Checkliste für den Kauf eines Verdampfers

Worauf solltest du beim Kauf eines Vaporizers achten?

An erster Stelle: Qualitative Materialien, da sie mehr Sicherheit geben

Da der Markt für Verdampfer in den letzten Jahren stark gewachsen ist, sind leider auch viele Plagiate und minderwertige Produkte erhältlich. Bei unwahrscheinlich günstigen Produkten kann es im schlimmsten Fall passieren, dass der Akku in Flammen aufgeht. Deswegen ist es wichtig, genau darauf zu achten, von welchem Anbieter der Verdampfer vertrieben wird und wie viele Informationen dieser über sein Gerät preisgibt (Produktfälscher neigen eher dazu keine Produktinformationen zu nennen oder sie haben keine eigene Webseite mit Kontakt).

Garantie und Support durch den Hersteller

Gute Vapes, von vertrauenswürdigen Marken, haben meist einen Garantiezeitraum von 1 bis 2 Jahren. Innerhalb dieser Zeit solltest du deinen kaputten Verdampfer ohne große Mühe an das Unternehmen zurückschicken können und entweder eine kostenlose Reparatur oder ein neues Gerät erhalten. Hierzu hat jede Marke ihre eigenen AGBs. Wenn sich Fragen zum Produkt oder Gebrauch ergeben, ist es außerdem von Vorteil, wenn der Hersteller einen Support-Service anbietet. Dies kann entweder durch eine Hotline, einen Website-Chat oder per E-Mail erfolgen.

Verschleißteile einzeln nachbestellbar

Wie jeder Gebrauchsgegenstand, hat auch ein Vape seine Verschleißteile. Deswegen solltest du ein Produkt erwerben, für das es Teile auch einzeln erhältlich gibt. Darunter fallen zum Beispiel Akku, Mundstück und Siebe.

Austauschbarer und leistungsstarker Akku

Wie bereits erwähnt, gehört eben auch der Akku zu den Verschleißteilen. Du solltest dich definitiv für ein Gerät entscheiden, das einen austauschbaren und leistungsstarken (ca.3200 mAh) Akku besitzt. Ist der Akku in den Vape eingebaut und er hört plötzlich auf zu funktionieren, kannst du den ganzen Verdampfer entsorgen oder du musst ihn zum Wechsel an den Hersteller senden und ein paar Tage ohne auskommen. Der wohl größte Vorteil eines wechselbaren Akku ist die flexible Nutzung auch unterwegs. Hast du mal wieder vergessen, dein Gerät vollständig aufzuladen, schnappst du dir einfach deinen Ersatzakku und der Tag ist gerettet.

Individuell erweiterbares Zubehör

Es ist immer von Vorteil, wenn dein Verdampfer individuell erweiterbar ist. Dies können Accessoires wie Ladeadapter, unterschiedliche Mundstücke, Öl & Wachs Kammern, Kräuter-Dosierkammern oder Bong-Adapter sein.

Herausnehmbares Mundstück

Egal welche Kräuter oder Wachse du verdampfts, nach einiger Zeit setzen sich unschöne Ablagerungen am Mundstück ab. Achte deswegen unbedingt darauf, dass das Mundstück abnehmbar ist. So kannst du es entweder in Reinigungslösung einlegen oder ganz einfach mit Bürste oder Wattestäbchen reinigen. Sollte das Mundstück mal kaputt gehen oder falls du es einfach austauschen möchtest, ist es wichtig dies einzeln nachbestellen zu können.

Einfache Bedienung oder Display mit verständlichen Angaben

Es muss nicht unbedingt ein schickes LED Display sein, solange die Bedienung intuitiv und unkompliziert ist. Wenn du großen Wert darauf legst, die volle Kontrolle über dein Gerät zu haben, solltest du dir eines mit Display zulegen, da du damit den exakten Ladestand, Temperatur, Betriebsmodus, Aufheizvorgang, Dauer deiner Session, etc. einsehen kannst. Das Letzte was du beim Dampfen möchtest, ist zu raten, was du eingestellt hast oder wann das nächste Mal der Akku aus heiterem Himmel schlapp macht.

Flexible Lademöglichkeiten

Achte drauf, dass du dein Vape schnell und ungebunden laden kannst. Hierzu sollte mindestens ein eingebauter Mikro-USB-Anschluss verfügbar sein. Die neueren Geräte auf dem Markt lassen sich auch bereits über USB-C laden. So kannst du deinen Vaporizer auch überall unterwegs laden, wo es eine USB Schnittstelle gibt. Wir hoffen, dass wir dir eine kleine Hilfestellung zu deinem Vape-Kauf geben konnten und wünschen dir schon jetzt viel Spaß mit deinem neuen Verdampfer!

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